Jahresauftakt des Gesamtvorstands in Frankfurt

Gesamtvorstand_BDVM
Meldung vom 05.02.2020

Am 23. Januar traf sich der Gesamtvorstandin Frankfurt bei Hays zur ersten Klausurtagung des Jahres, um sich über die strategische Ausrichtung des Verbandes, PR- und Marketingaufgaben, aber auch über die Arbeit in den Regional- und Fachgruppen auszutauschen.

Die Vertriebsmanager wollen sich künftig in verschiedenen Fokusthemen offensiver in Politik und Wirtschaft positionieren. Eines dieser Themen dreht sich um Frauen im Vertriebsmanagement. Im Zuge der Gesamtvorstandssitzung wurde eine sinnvolle Frauenquote für Unternehmen befürwortet: „Die Vertriebsmanager halten Quotierungen von Führungspositionen zur Förderungen von Frauen für ein grundsätzlich geeignetes und (leider) noch notwendiges Instrument.“

Desweiteren wurde die Teilnahme am KMU-Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMSFJF) beschlossen. Hierbei sollen Klein- und mittelständische Unternehmen, die nicht von der Vorstandsquote betroffen sind, die Möglichkeit erhalten, durch vom Bundesministerium geförderte Beratungsmaßnahmen, die Anzahl der Frauen in Führungspositionen zu stärken. In Anknüpfung dazu wird das Zertifikat Vereinbarkeitsindex vom BMSFJS vom Verband mit getragen.

Ein weiterer wichtiger Punkt der Tagesordnung war die Arbeit in den Regional- und Fachgruppen. Hohe No-Show-Raten bei Veranstaltungen und sinkender inhaltlicher Output der Gruppen ließen den Gesamtvorstand über neue Konzepte und Wege zur Aktivierung der Gruppen nachdenken. Ziel ist es noch schlummernde Potentiale und inhaltlich relevante Themen zukünftig bestmöglich für unsere Mitglieder bereitzustellen. Dazu wird über neue Veranstaltungsformate nachgedacht, aber auch wie eine intensivere Contenterarbeitung und Positionierung zu vertriebsrelevanten Themen stattfinden kann.

Für Veranstaltungen der Vertriebsmanager wurde im vergangenen Jahr von unserer Expertenkommission ein Leitfaden zum Verhalten bei Verbandstreffen entworfen, um die Verbandsarbeit in der Vereinbarkeit mit deutschen und europäischen Rechtsvorgaben, insbesondere des Kartellrechts, sicherzustellen. Konkrete Do‘s und Don’ts unterstützen unsere Mitglieder in der praktischen Anwendung. Ein Verhaltenskodex, der für alle Mitglieder gelten soll, möchte dies nun bekräftigen. Das Dokument, welches sowohl für Voll- als auch für Fördermitglieder entworfen worden ist, wird zukünftig jedem neuen Mitglied ausgehändigt und wird überdies jederzeit auf unserer Homepage abrufbar sein.