Norbet Wölbl - Und plötzlich musste ich mich selbst beraten

 

Norbert Wölbl arbeitet bei der Liebich & Partner AG und erzählt davon, dass sie ihr Vermarktungssystem komplett umgestellt haben.

 

Neben dem nötigen Netzwerk wollten sie radikale neue Schritte mit neuem Content und weiteren Präsenzveranstaltungen gehen . Den richtigen Content hinsichtlich Social Selling zu finden und in die richtige Sprache zu transformieren, stellt dabei die Herausforderung dar.

Norbert beschreibt, wie Liebich & Partner AG damit umgeht:
Von der Idee einer einzelnen Person ausgehend, bis hin zu einer strengen externen Analyse und der 
Entscheidung, ob die Idee momentan relevant ist. Bei der Generierung von Content sind konkrete und aktuelle Inhalte wichtig. Teilweise wird die Relevanz dieser Inhalte bei der Liebich & Partner AG durch das gezielte Anschreiben der Zielgruppe geprüft.
Norbert spricht sich dabei vor allem gegen das Silo-Denken aus und wie wichtig die Zusammenarbeit im Team ist. Das Beteiligen mehrere Personen, bspw. bei dem Aufbau einer Vertriebsstrategie, sollte dabei als Investition in intelligente Vergütungssysteme gesehen werden. Dabei spielen auch ein zusätzliches durchdachtes Teamvergütungsmodell und gemeinsame Verantwortung eine große Rolle.

 

Georg merkt dazu an, dass bei der Eberhard AG alle Mitarbeiter als Teil der Customer Journey gesehen werden und wie sie den Change im ganzen Unternehmen umsetzen. Wichtige Stichwörter sind dabei Schnelligkeit, Leidenschaft und Kompetenz. Die Schwierigkeit der Zusammenarbeit von Marketing und Vertrieb wird auch thematisiert. Georg nennt dabei 2 Hauptprobleme: Einerseits möchte jede Partei ihren Bereich schützen und andererseits fehlt das inhaltliche Verständnis für den jeweils anderen Bereich, gerade weil sich diese stark überschneiden. Um beide Parteien näher zusammen zu bringen ist das jeweilige Verständnis in den Köpfen der Menschen jedoch unabdingbar. Begleitend zu diesem Change steht die Kommunikation an erster Stelle sowie die Transparenz und das Zelebrieren von auch kleinen Erfolgen. Um jeden Mitarbeiter entsprechend zu motivieren, zu integrieren und ihre Stärken richtig einzusetzen, stehen die Führungskräfte der Zukunft vor einer riesigen Herausforderung. Gefragt ist ein situatives Führungsprinzip des Vertrauens, ohne selbst ein Spezialist im Fachgebiet sein zu müssen, um die persönliche Ebene zu den Mitarbeitern zu stärken.

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